Entdeckungspfade
Dangaster Kunstpfad
Dangast sehen mit den Augen seiner Künstler
Anlässlich des 200-jährigen Geburtstages des Nordseebades Dangast wurde der Dangaster Kunstpfad geschaffen. Auf nunmehr 19 Bildtafeln bietet er seinen Besuchern unmittelbare Einblicke in die künstlerische Vergangenheit Dangasts. Die Tafeln stehen an den Standpunkten, wo die Künstler ihr Motiv fanden und zeigen Reproduktionen mit erläuternden Texten. Die Kurverwaltung Dangast bietet in der Zeit von April bis Oktober zweimal im Monat Führungen entlang des Kunstpfades an. Als Vortragende konnten gewonnen werden:
- Konstanze Radziwill, Tochter des Malers Franz Radziwill
- Olaf Dinné, Mitautor der Tafelinformationen
- Ulrike Hinck, Tochter des Malers Willy Hinck
- Maren Tapken vom Kurhaus Dangast
- Lars Klein, Leiter des Informations- und Erlebniszentrums Nationalparkhaus "Alte Schule"
Die Auswahl der Vortragenden ist gewollt; persönliche Erlebnisse, Gedanken und Interpretationen bestimmen den Charakter der Führungen.
Führungen 2008
Jeweils ab 11.00 Uhr, Dauer: ca. 1,5 Stunden, Kosten: 3,00 €
Treffpunkt: Kurhaus Dangast, An der Rennweide
Mi., 19. März, mit Maren Tapken
Mo., 24. März, mit Olaf Dinné
So., 13. April, mit Konstanze Radziwill
Fr., 02. Mai, mit Ulrike Hinck
So., 11. Mai, mit Tina Reuter
Mi., 21. Mai, mit Lars Klein
So., 15. Juni, mit Olaf Dinné
Mi., 25. Juni, mit Maren Tapken
Mi., 02. Juli, mit Lars Klein
So., 13. Juli, mit Tina Reuter
Mi., 23. Juli, mit Maren Tapken
Mi., 06. August, mit Ulrike Hinck
So., 17. August, mit Olaf Dinné
Mi., 27. August, mit Lars Klein
Mi., 03. September, mit Ulrike Hinck
So., 14. September, mit Konstanze Radziwill
Mi., 01. Oktober, mit Maren Tapken
Mi., 08. Oktober, mit Lars Klein
So., 19. Oktober, mit Konstanze Radziwill
So., 02. November, mit Olaf Dinné
Stolpersteine
Der Kurverein Dangast möchte mit den Stolpersteinen auf die Einzigartigkeit des Nordseebades Dangast im Bereich Kunst- und Kulturgeschichte, Bau- und Siedlungsentwicklung und des Naturraumes hinweisen.
- Der Phallus von Eckard Grenzer an der Flutkante am Kurhaus-Strand stellt die natürliche Begegnung der Geschlechter dar: Das für Grenzer weibliche Meer umarmt alle zwölf Stunden den Phallus.
- An der Promenade vor dem Kurhaus steht die aus zwei Steinplatten bestehende Skulptur "Das Tor zum Watt", ebenfalls von dem Oldenburger Künstler Eckard Grenzer. Der Blick des Betrachters wird in das offene Objekt gezogen und durch den schmalen Spalt auf den Jadebusen und eine versunkene Kirche gerichtet.
- Der im Jubiläumsjahr fertig gestellte "Friesendom" besteht aus einem Granitblock, der in vier Teile geschnitten wurde. Der Friesendom macht auf die sieben im Jadebusen versunkenen Dörfer und Kirchen aufmerksam. Eine Schautafel erläutert die Entstehung des Jadebusens und die ehemaligen Standorte der Dörfer.
- Auf dem Deich in der Nähe des Städt. Campingplatzes steht ein Observatorium mit einem Gauß-Stein zur Erinnerung an die Bedeutung Dangasts für die Landesvermessung Nordwestdeutschlands. Der Himmel des Observatoriums wurde künstlerisch von Jana Hackerova gestaltet.
- Dangast liegt auf einem Geesthügel, der durch die Saale-Eiszeit durch Sande und Gerölle aufgeschoben wurde. Die Skulptur "Fenster zur Marsch" steht im Gröningsweg. Der Blick der figürlichen Sandsteinstele ist auf die Marsch gerichtet.
- "Das Dorf Dangast" steht auf einem kleinen Erdhügel an der östlichen Seite der Oldeoogstraße / Südende. Hier befand sich der ursprüngliche Ortskern des ehemaligen Fischer- und Bauerndorfes. Es wird durch kleine Steinquader in Form von Gebäuden und einer Kirche symbolisiert.
Der Skulpturenpfad rund um den Jadebusen
Der Skulpturenpfad um den Jadebusen vereint die Themen Küstenschutz und Deichbau, Kunst und Natur sowie die Frage nach dem Ursprung des Menschen und seines Auftrags auf der Erde. Am westlichen Jadebusen sind die "Sieben Tage der Schöpfung" zwischen Dangast und Mariensiel zu sehen, am östlichen Jadebusen zwischen Varel und Eckwarderhörne verdeutlichen sieben Skulpturen "Die Sintflut - Bewahrung der Schöpfung hinter dem Deich"
Eine Broschüre mit Radwanderkarte ist bei der Kurverwaltung erhältlich.
Landschafts-Erkundungspfad
Der Landschafts-Erkundungspfad verbindet die für Varel typischen Landschaftsräume Geest, Moor, Marsch und Watt. Die rund 50 km lange Route führt durch sich immer wieder abwechselnde Landschaftsräume: vorbei am Nationalpark Wattenmeer, durch fruchtbares Marschland, entlang von Erlen- und Birkenhainen oder auf Wanderwegen. An sieben Stationen entlang dieser Route erfährt man etwas über die landschaftlichen, ökologischen und siedlungsgeschichtlichen Besonderheiten der Region.
Der Landschafts-Erkundungspfad kann mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkundet werden. Auch geführte Fahrradtouren werden angeboten. Bitte beachten Sie den Flyer "Vareler Fahrradsommer 2008".
Nationalpark-Erlebnispfad
Der Nationalpark-Erlebnispfad führt Sie vor den Wohnwagen des städtischen Campingplatzes entlang durch ein Stück Wildnis. Was findet man alles am Strand? Oder was sind eigentlich Salzwiesen? Diese und noch mehr Fragen werden beantwortet. Inhaltlich lenkt Sie dieser Pfad in das Wattenmeer-Erlebniszentrum Nationalpark-Haus am Ortseingang von Dangast, um dort bei einer Tasse Kaffee auf der Terrasse "spielend" noch mehr Informationen zum Abenteuer Wattenmeer zu erleben.